Neuer Film der Huberbuam

Thomas und Alexander Huber sind gerade erst zurück aus der Antarktis und haben ihr Projekt im Ewigen Eis gemeinsam mit dem Schweizer Spitzenbergsteiger und Kletterer Stephan Siegrist beendet, da traten sie auch schon bei Günther Jauch in Stern TV auf, um über ihre Elebnisse zu berichten. Doch es kommt noch besser.

Thomas und Alexander Huber mit Stephan Siegrist auf dem Gipfel des Ulvetanna.

Thomas und Alexander Huber mit Stephan Siegrist auf dem Gipfel des Ulvetanna.

Wieder einmal hat die Brüder der Kameramann Max Reichel aus Bayerisch Gmain begleitet, um das Leben und das Klettern an der arktisch kalten Senkrechten hautnah zu dokumentieren. Er hat auch schon am spektakulären Film AM LIMIT und beim Spielfilmprojekt Nordwand mitgewirkt. Schon dabei wurde mit

völlig neuen Dimensionen der Kameraführung gearbeitet. Man darf also wieder auf atemberaubende Bilder gespannt sein.

Der Film wird wohl etwa in einem halben Jahr zu sehen sein. Also, dran bleiben lohnt sich.

Add comment Januar 31, 2009

Hoher Göll 2008 – Der Kurzfilm

Liebe Leser,

um Euch einen Kurzeindruck unserer Unternehmung am Hohen Göll im Spätsommer 2008 zu vermitteln, steht nun der Kurzfilm dazu im Netz. Auf diesem Wege herzlichen Dank an unseren „Berführer“ Toni, der unvorschriftsmäßig in Turnschuhen unterwegs war und dies mit den Worten „Ich will da mal was ausprobieren“ abtat.

Viel Spaß beim Schauen.

Add comment Januar 18, 2009

Buchtipp: Heiner Geißler schreibt …

Kleine Philosophie der Passionen. Bergsteigen

Kurzbeschreibung:

Ich habe als kleiner Junge ein paar Jahre in Tuttlingen verbracht, einer Stadt am südlichen Rand der schwäbischen Alb und am Anfang des Donautales, in dem sich eine der schönsten Kletterlandschaften Deutschlands befindet. Oberhalb unseres Hauses gab es ein paar kleine Felsen. Ich kann mich erinnern, ein Felsen hatte den Namen Nasenfelsen und war vielleicht vier oder fünf Meter hoch. Es hat mich damals einfach gereizt, die Kante rauf- und runterzuklettern. Es war wahrscheinlich kindliche Neugier genauso wie bei anderen Versuchen, die man in diesem Alter abenteuerlustig unternimmt. Der Sprung vom Garagendach mit einem aufgespannten Regenschirm, um eine neue Variante des Fallschirmspringens zu erfinden, endete kläglich und hätte eigentlich eine Vorwarnung für das spätere Gleitschirmfliegen sein müssen.

Das Klettern lernte ich auf eigene Faust. Ich kraxelte eben, soweit ich kam und soweit ich es mir zutraute. Im Donautal mit seinen wunderschönen weißen, senkrechten Kalkfelsen konnte man vor vierzig Jahren klettern und laufen und wandern, wie und wo man wollte. Heute sind von rund 500 Felsen 490 gesperrt. Eine überzogene behördliche Naturschutzmaßnahme. Zum ersten Mal kam ich in den Allgäuer Alpen in Berührung mit dem Hochgebirge. Wir wanderten und kletterten den Heilbronner Weg. Der erste Zweitausender, den ich bestieg, war das Hohe Licht, dem folgte die Mädelegabel und dann ging es weiter bis zum Hochvogel. Bei dieser ersten Gebirgstour wurde ich auch gleich mit der gefährlichen Seite des Bergsteigens konfrontiert: Beim Aufstieg auf die Rappenseehütte kam uns plötzlich von oben ein Rucksack entgegen. Er machte die tollsten Sprünge, flog über den Weg und verschwand unten im Tal. Der Besitzer kam sich mehrfach überschlagend gleich hinterher und blieb auf dem Weg liegen. Er war beim Alpenrosenpflücken ausgerutscht – es hatte vormittags geregnet – und hatte sich nicht mehr halten können…

Dr. Heiner Geißler ist seit 1965 Mitglied des Bundestages. Er war Sozialminister von Baden-Württemberg, Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit und Generalsekretär der CDU.

Taschenbuch mit 141 Seiten
Dtv (Mai 1997), ISBN-10: 3423200391, ISBN-13: 978-3423200394

Add comment Oktober 30, 2008

Drama in der Eiger Nordwand

Passend zum aktuellen Bergkinothema „Nordwand“ gibt es eine alternative auf DVD für das Heimkinoerlebnis: „Drama in der Eiger Nordwand“. Der Film besitzt eher Dokumentationscharakter.

Zur Handlung:

Im Mai 1985 überlebt der Engländer Joe Simpson wie durch ein Wunder ein schweres Bergunglück in den peruanischen Anden. Jetzt hat Joe Sompson die Bergstiegfel wieder angezogen, um die Geschichte von Toni Kurz nachzuzeichnen, der 1936 an der Eiger- Nordwand unter tragischen Umständen zu Tode kam. Der Film ist eine Hommage an alle Opfer der Berge und an die Kraxel-Pioniere, denen es immer wieder darum geht, über sich selbst hinauszuwachsen. Basierend auf Joe Simpsons Buch „Im Banne des Giganten – Der lange Weg zum Eiger“.

Filmdaten: Dokumentation auf DVD, ca. 75 Min. + 30 Min. Bonusmaterial, Preis: 14,95 € bei Amazon.


Add comment Oktober 28, 2008

Mit Kindern in die Berge

Es ist eine Frage der Sichtweise, ob man mit Kindern ins Gebirge fahren sollte oder nicht. Wenn man davon ausgeht, dass man ohne Abstriche die Touren machen kann, die man im „Normalbergurlaub“ auch macht, dann sollte man es besser gleich lassen. Wenn man aber die Sichtweise ändert und versucht, aus dem Blickwinkel der Kindern die Berge zu sehen, dann kann ein Familienbergurlaub zum Gewinn für alle werden.

Mit Kindern unterwegs. Die kleinen Erlebnisse machen den Kohl fett.

Mit Kindern unterwegs. Die kleinen Erlebnisse machen den Kohl fett.

Der Weg ist das Ziel

Für Kinder ist es nicht in erster Linie wichtig, Gipfel um Gipfel zu erringen. Sie wollen in vorrangig Abenteuer erleben. Und das können teilweise ganz banale Dinge sein. Hier gilt eher das Motto „Der Weg ist das Ziel“. Jede noch so kleine Sehenswürdigkeit am Wegrand wird in der Regel genauestens unter die Lupe genommen. Wer den Kindern hierbei ausreichend Zeit einräumt, kommt zwar keine zehn Kilometer weit, hat aber dafür ganz andere, hochwertige und gemeinsame Erlebnisse. Warum nicht mal an einem Bachlauf inne halten und einen „Staudamm“ bauen? Oder einfach mal einen kleinen Abstecher zu einem geheimnisvollen Ort abseits des Weges machen? All diese „kleinen“ Erlebnisse bleiben bei Kindern oftmals nachhaltiger und positiver im Gedächtnis, als jeder anstrengende, steile Anstieg auf Berg XY.

Eine Frage des Alters

Natürlich ist es auch eine Frage des Alters und vor allem der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit des Kindes, welche Route man wählt. 12 und 13-jährige können durchaus locker auf 2.000er kraxeln. Sie sind in der Regel auch (noch) nicht so risikobereit wie jugendliche Heranwachsende, die man eher bremsen muss. Bei ihnen gibt es noch einige gehörige Portion Respekt, die später dem „jugendlichen Leichtsinn“ und den „Mutproben“ weichen wird. Es kommt vor allem darauf an, wie man Kinder in diesem Alter vorbereitet und wie man sie anleitet. Mit der richtigen Tourenplanung, einem nicht allzu schweren Rücksack und risikoarmen Herausforderungen kann eine „große“ Bergtour, eine Übernachtung auf einer Alpenvereinshütte oder sogar ein kindertauglicher Klettersteig zum absoluten Urlaubshighlight werden.

Der DAV gibt Tipps

Wer einen Urlaub mit Kindern in den Bergen plant, der sollte in jedem Fall mal in die Broschüren des DAV zum Thema „Familienbergsteigen“ schauen. Hier gibt es zahlreiche Tipps rund um das Thema. Mir bleibt an dieser Stelle nur noch, allen großen und kleinen Kraxlern viel Freude in den Bergen zu wünschen.

Literatur zum Thema:

  • Wilfried Dewald, Wolfgang Mayr & Klaus Umbach (2005): Berge voller Abenteuer: Mit Kindern unterwegs. / Ernst Reinhardt Verlag, ISBN: 3-497-01769-8, Preis: 19,90 EUR
  • Jürgen Einwanger (2007): Mut zum Risiko. Herausforderungen für die Arbeit mit Jugendlichen. / Ernst Reinhardt Verlag, München, ISBN-13: 978-3497019342, Preis: 24,90 EUR
  • Thomas Lang (2006): Kinder brauchen Abenteuer. / Ernst Reinhardt Verlag, München, ISBN-13: 978-3497018796, Preis: 12,90 EUR
  • Robert Theml (2006): Wanderungen mit Kinderwagen zwischen Chiemgau und Karwendel / Verlag j. Berg. ISBN-13: 978-3765841538, Preis: 12,95 EUR

3 comments Oktober 26, 2008

Wie gut sind die Alpenvereinshütten wirklich?

Wer kennt sie nicht die Fragen nach der Hütte auf Berg XY? Wie gut ist die Küche? Wie teuer ist die Verpflegung? Wie steht es um die Hygiene? Wie viele Lager gibt es?

All diese Fragen werden auf www.huettentest.de beantwortet, einer Seite des Jugend-DAV (LV Bayern). Eine gut gefüllte Datenbank mit Testergebnissen gibt eine umfassende Übersicht über den Zustand vieler Alpenvereinshütten. Foreneinträge runden das jeweilige Testergebnis ab. Es sei noch erwähnt, dass ein Testergebnis immer erst bei mindestens fünf vorliegenden Bewertungen veröffentlicht wird.

Wer also auf Nummer Sicher gehen will bei der Hüttenwahl, der sollte vorher mal auf diese Seite schauen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Ergebnisse nicht unrealistisch sind. Auch wenn die Eindrücke, die man auf einer Hütte gewinnt, ja eher subjetiv sind.

1 comment Oktober 22, 2008

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